Die jüngsten Schlagzeilen über Projektstornierungen haben den Eindruck erweckt, dass die Entwicklung von erneuerbarem Wasserstoff ins Stocken geraten ist. Die Daten zeigen jedoch ein bekanntes Muster: eine normale Phase der Marktreife (vom Start zur Umsetzung) – ähnlich dem frühen Ausbau von Wind-, Solar- und Batteriespeichern –, in der Projekte mit den überzeugendsten Geschäftsmodellen vorangetrieben werden.
Laut unserem Bericht „Globaler Wasserstoffkompass 2025“:
🔹 Die operative Kapazität für erneuerbaren Wasserstoff hat sich in den letzten fünf Jahren verachtfacht.
🔹 Die Kapazität wurde allein in den letzten 12 Monaten um 651.300 Tonnen erhöht.
🔹 Von den heute zugesagten 6 Mio. Tonnen pro Jahr an sauberer Wasserstoffkapazität stammt mehr als die Hälfte aus erneuerbaren Energien.
🔹 Selbst unter Berücksichtigung von Verzögerungen und Ausfällen könnten bis 2030 5–7 Mio. Tonnen erneuerbarer Energien pro Jahr ans Netz gehen.
Die Schlussfolgerung ist eindeutig: Es werden Fortschritte erzielt, und der Fokus verlagert sich von Ankündigungen hin zur Umsetzung. Was als Nächstes geschieht, hängt von der Nachfragesicherheit, den Investitionen in die Infrastruktur und der praktischen Umsetzung bestehender Maßnahmen ab.
Lesen Sie mehr über erneuerbaren Wasserstoff im Globalen Wasserstoffkompass 2025: Globaler Wasserstoffkompass des Wasserstoffrats 2025
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